Grundsätze

Grundsatz 1

Den Menschen in den Mittelpunkt stellen

Die Digitalpolitik des Bundes stellt die Menschen in den Mittelpunkt einer inklusiven demokratischen Informations- und Wissensgesellschaft. Damit sie die digitale Gesellschaft mitgestalten können, müssen sie mit ihren Wünschen und Ängsten in die digitalen Transformationsprozesse eingebunden werden. Dazu gehören eine stärkere Befähigung zum eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Handeln, der Schutz der Person und ihrer Rechte, der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Solidarität unter den Bevölkerungsgruppen sowie mehr Möglichkeiten, sich auch unter digitalen Bedingungen aktiv im politischen und gesellschaftlichen Leben einzubringen.

Grundsatz 2

Raum geben zur Entfaltung

Für die Schweiz ist entscheidend, dass Gesellschaft und Wirtschaft Raum zur digitalen Entfaltung haben. Die politischen Instanzen und Behörden erleichtern die digitale Transformation nach Möglichkeit und unterstützen sie, wo dies nötig ist. Entsprechend werden dafür geeignete Rahmenbedingungen geschaffen.

Grundsatz 3

Den Strukturwandel erleichtern

Die digitale Transformation bestehender Strukturen erfordert ein Umdenken auf allen föderalen Ebenen und stellt traditionelle Formen des Zusammenlebens und Wirtschaftens in Frage. Diese Strategie stellt die Weichen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Regionen ebenso wie die kulturelle Vielfalt zu fördern und die Resilienz der Infrastrukturen zu stärken. Sie trägt zu einer inklusiven und chancengleichen Entwicklung der digitalen Schweiz bei. Der Staat will den Strukturwandel, den die Digitalisierung mit sich bringt, aktiv erleichtern.

Grundsatz 4

Transformationsprozesse vernetzt gestalten

Um die mit dem Strukturwandel verbundenen Chancen zu nutzen und neue Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können, müssen diese bereichsübergreifend sowohl national als auch international vernetzt angegangen werden. Diesbezüglich kann die Schweiz auf einer Position der Stärke aufbauen, insbesondere auf ihrer Multikulturalität, ihrer Dialog- und Konsensbereitschaft sowie auf den von Pragmatismus geprägten direktdemokratischen Prozessen.

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